Sommershirts

3 ShirtsSommer! Das Baby braucht (T-)Shirts! Alle drei sind nach dem von mir geliebten Raglan-Schnitt von Klimperklein in Größe 74.

Eines hat ganz kurze Ärmel und ist aus Streifenjersey vom Stoffmarkt und Elefanten (es wurde schon öfter getragen und gewaschen, aber noch nie gebügelt, ahem…).T-Shirt

Dann habe ich ein kaputtes T-Shirt vom Mann wiederverwertet. Farblich passen die Ärmel nicht 100%ig, aber ich finde es toll! Da der Stoff nicht mehr so dehnbar war, habe ich Vorder- und Hinterteil etwas breiter zugeschnitten und die Ärmel entsprechend angepasst.cooles T-ShirtBeatsteaks!Und schließlich wurde auch noch ein Oberteil von mir recycelt. Hierbei habe ich (neben dem Saum an Ärmeln und Unterkante, ich bin ja etwas faul 😉 ) die „Funktion“ beibehalten, dass man die Ärmel aufgekrempelt durch einen Knopf fixieren kann. Ich selbst habe das allerdings nie wirklich genutzt und bin gespannt, ob der neue Besitzer dies tun wird, hihi.Knopfärmel-Shirt

Body nach Schnabelina

Endlich habe ich mich getraut, einen Body zu nähen. Das gratis Schnittmuster von Schnabelinas Regenbogen Body hatte ich schon länger ausgedruckt, konnte aber nicht so recht glauben, dass es so einfach zu nähen sei, wie beschrieben.
Aber – Dank der wunderbaren Video-Anleitung – war es das tatsächlich!

Und hier ist er, mein erster Body:

Amerikanischer Ausschnitt

RegenbogenbodyAußer der Tatsache, dass ich einen der Druckknöpfe falsch herum angebracht habe (grrrr… aber es hält auch mit zwei Knöpfen gut ;)), finde ich ihn super. Er sitzt nicht zu eng, aber gut. Und das Kind hat in dieser Größe 74 noch etwas Spielraum, auch mit Stoffwindelpo.
Beim nächsten Mal werde ich das „Unterteil“ hinten etwas länger und dafür vorne etwas kürzer zuschneiden, weil dann das Zuknöpfen auf dem Wickeltisch hoffentlich einfacher ist. 😉 Unser Kind wird nämlich momentan gar nicht gern an- und ausgezogen.

Stern-BodyDen Stoff habe ich irgendwann einmal gekauft und finde ihn eigentlich gar nicht mehr so schön, aber als Body gefällt er mir doch sehr gut!

Buggy-Auflage selbst gemacht!

Der Mann hat auf dem Sperrmüll einen Buggy gefunden. Wie cool! Und das Kind findet ihn (im Gegensatz zum Kinderwagen) meistens gut. Supercool!

Leider sieht das gute Stück auch nach einer Putz- und Desinfektionssession noch etwas ranzig aus und auf dem Kunststoff schwitzt unser kleiner Mann auch sehr. Und so nahm ich Maß und nähte eine Baumwollauflage und einen Bügelschutz.Buggy mit Auflage

Die Inspirationen dazu bekam ich von hier. Die großen Knopflöcher verlangten mir echte Konzentration ab und sitzen sogar fast an den richtigen Stellen! Jippi!GurtlöcherTheoretisch kann die Auflage auch noch gewendet werden, dann sieht man Pünktchen:Buggy-AuflageOben habe ich eine Lasche drangenäht, die mit Klett am Buggy befestigt werden kann.LascheDen Stoff mit den Waldtieren mag ich so gern! Zwischen die beiden Baumwollstoffe habe ich zwei Lagen dicke Vlieseline gebügelt, dann das Ganze rechts auf rechts genäht, gewendet und abgesteppt.

Mit der Auflage bin ich wirklich zufrieden, der Bügelschutz hingegen ist reichlich stümperhaft… erst war er zu eng, dann sollte er per Reißverschluss geschlossen werden, durch den ist er jetzt jedoch weit genug und er ist als „Verschluss“ also gar nicht nötig…. ach, lassen wir das. 😉 Es sieht gut aus und schützt vor viel Gesabber und Essensresten – das ist, was zählt!

 

Sommerhosen

Es wurde heiß – von einem auf den anderen Tag! Und da fiel mir auf, dass ich in letzter Zeit nur Hosen aus Cord und Jeans für das Kindlein genäht habe. Viel zu warm! Nachdem der Kleine am ersten heißen Tag eine Pumphose in Größe 56 tragen musste, die bei ihm nun wie eine enge kurze Hose sitzt, wollte ich Abhilfe schaffen und nahm mir den Sommerhosenschnitt von Klimperklein vor (den gibts gratis hier).

Sommerhosen

In kürzester Zeit waren diese beiden leichten Hosen in Größe 74/80 (unglaublich…) genäht, eine aus einem alten Top und langen Bündchen und eine aus diesem tollen Elefantenjersey mit kürzeren Bündchen. Ich habe die Beine etwas verlängert, so dass diese eigentlich kürzer gedachten Hosen bis zu den Füßchen gehen, wenn man die Bündchen herunterzieht.

Hosenbein

Endlich habe ich auch einmal daran gedacht, kurze Webbandstückchen einzunähen, damit man sofort sieht, wo hinten ist.

Sommerhose   IMG_0377

Nun sind wir zumindest für die ersten Sommertage gerüstet! Aber da diese Hose so fix genäht ist und auch noch gut aussieht, werde ich wohl noch einige in verschiedenen Variationen (auch in kürzer!) nähen. Letztes Wochenende war hier Stoffmarkt und ich habe einige tolle gestreifte Jerseys erstanden… 🙂

Sommerhosen

Kind in Elefanten-Sommerhose

Wieder Raglan! Yeah!

Ich hatte es ja schon vorausgesehen, dass dieses Shirt nicht mein letztes nach dem Schnitt von Klimperklein sein würde und – voilà: Hier sind zwei weitere!2x Raglanshirt von Klimperklein

Das Blumige ist für unser Kind in Größe 74 mit leicht verlängerten Ärmeln und passt dank der Ärmelbündchen jetzt schon super und sicherlich noch einige Zeit. Das gestreifte Exemplar in Größe 92 ist für’s Patenkind.

Gestreiftes Raglanshirt

Ich habe mich bei beiden Shirts für die Langarm-Variante mit Ärmelbündchen und Knopfleiste entschieden, die finde ich einfach am schönsten. Die Knopfleiste habe ich dieses Mal komplett mit Vlieseline verstärkt, da ich einmal Kam Snaps verwenden wollte und das Patenkind schon selbst Knöpfe öffnen kann (was sicherlich auch mal stürmisch zugeht!).

Gestreiftes Raglanshirt

Beim Geblümten habe ich bei der Knopfleiste auch den braunen Bündchenstoff verwendet, womit ich sehr zufrieden bin. Die Knopfleisten habe ich im Gegensatz zur ersten Version abgesteppt; da bin ich mir nicht so sicher, wie ich das finde.

Geblümtes Raglanshirt Geblümtes Raglanshirt Geblümtes RaglanshirtDie Stoffe finde ich beide sehr schön und für Jungs gut geeignet – auf diese typischen Jungs-Stoffe stehe ich ja (noch?) nicht so… Streifen und Blumen gehen hingegen immer!

Kind in Raglanshirt

Ein schöneres Tragefoto gibt es leider gerade nicht, aber es steht dem Kind wirklich ausgezeichnet! 🙂

Stirnband und Schal für den Frühling!

Das Patenkind wünschte sich ein Stirnband und das brachte mich auf die Idee, die Reste von dem wunderschönen frühlingshaften Blumenstoff (vernäht hier) zu verwerten. Es kamen zwei Kombinationen aus Stirnband und „Schal“ dabei heraus – eins für das Patenkind und noch eins für unser Kind, weil ich es so schön fand. 🙂 Die Schnitte sind selbst ausgedacht, beide Teile kann man wenden, wenn man möchte.Stirnband und Schal

Da beide Stoffe Jersey sind, ist die Kombi wirklich nicht für kältere Zeiten geeignet. Wir nutzen diese „Schals“ auch als Ersatz für ein Sabber-Lätzchen, wenn gerade keins zur Hand ist. 🙂 Sehr praktisch!

Cordhose aus Cordhose

cordhoseJuhu! Das Kind wächst in die Länge! Und das heißt, ich darf wieder Hosen nähen, was ich sehr gerne tue (und ich mir auferlegt habe, nur Kleidung zu nähen, die wir auch „brauchen“).cordhoseHier habe ich eine alte Cordhose vom Mann verwendet und nach einem Schnitt aus der Ottobre 4/2012 schon zum zweiten Mal eine Crawl and Roll genäht. Diese passt wegen leichter Anpassungen (etwas weitere Beine und dehnbarere Bündchen) noch besser als das erste Modell und sieht dank Tasche auf dem Po und Flicken auf den Knien auch noch schicker aus. 🙂

cordhose cordhose cordhoseDas Bündchen am Bauch ist dieses Mal nicht ganz so lang (Bewegungsfreiheit!), die Beinbündchen aber wieder zum Mitwachsen.

Nützliches Zubehör

Schon vor der Geburt vom Kind wollte ich mir eine Windeltasche nähen. Das wurde dann immer wieder verschoben und vergessen, bis mir vor einer Bahnreise wieder einfiel, wie praktisch so eine Tasche im Zug doch wäre. Mithilfe von Schnabelina habe ich dann dies zustande gebracht:

Windeltasche Windeltasche

Auf dem Foto ist sie mit Wegwerfwindeln gefüllt, es passen jedoch stattdessen auch zwei bis drei Stoffwindeln hinein. Besonders praktisch sind die Creme-Halterungen in der Mitte. Ich benutze zwar keine Creme, aber Nasentropfen und Engelwurzbalsam für das erkältete Kind passten wunderbar hinein.

Ebenfalls schon länger stand ein „Sabberschutz“ für unsere Tragehilfe. Wie wahrscheinlich die meisten Traglinge saugt, lutscht und nagt das Kind sehr gern an den Trägern, die schon ein bisschen unappetitlich aussehen. Aus einer alten wasserdichten Moltonunterlage, Stoffresten und Klettverschluss habe ich dies zustande gebracht:

Sabberschutz Sabberschutz

Sabberschutz
So sehen sie dann befestigt aus.
Bei Bedarf können die Dinger nun gewaschen werden, ohne dass die ganze Trage in die Waschmaschine muss. Gefällt mir sehr gut! 🙂

Die erste Jeans…

Die erste Jeans!

… ist etwas ganz Besonderes. Und diese ist es sogar in zweierlei Hinsicht: Sie ist die erste im Besitz des Kindes und die erste von mir genähte. Bei so viel Prämieren-Charakter ist es ein guter Ausgleich, dass sie noch vor ein paar Monaten den Körper vom Vater des Kindes zierte, jedoch aufgrund von Löchern an den falschen Stellen aussortiert wurde. Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2012 und macht seinem Namen Crawl and Roll alle Ehre, selbst der Stoffwindelpo hat viel Platz und keinerlei Bewegungsaktivitäten werden durch dieses Kleidungsstück verhindert. Und in ihm hat sich das Kind heute wirklich zum ersten mal gedreht!

von hinten... noch hat das Kind reichlich Platz in ihr

Die Bündchen sind länger als im Schnittmuster angegeben und können so umgeschlagen werden und „mitwachsen“.

Wickeljäckchen

Dann habe ich noch dieses tolle Wickeljäckchen aus der Ottobre 1/2014 genäht – hauptsächlich, weil ich so cool fand, dass es nur aus einem Stück Stoff besteht. Und es ist schöner geworden, als ich dachte! Die vier Druckknöpfe auf der Brust verleihen dem einfachen Ding irgendwie etwas Schickes, finde ich.

Krokodile!       von hinten

Komplett im neuen OutfitBeide Kleidungsstücke sind in Größe 68 und passen jetzt sehr gut. Ich hoffe, dass auch das Oberteil zumindest noch den Frühling über passt! Sonst muss ich wohl noch so eins nähen… 🙂

 

Ob’s wohl nochmal kalt wird?

Zwergenmütze

Wenn nicht: Wunderbar! Ich liebe den Frühling!

Zwergenmütze
Winter-Zwergenmütze
Schnitt: Schnabelina
Stoffe: dünner Wollwalk außen, Jersey innen, Bündchen
Größe: 44

Wenn doch: Auch nicht schlimm. Denn die Nähmaschine funktioniert wieder 🙂 und ich habe in der letzten Woche all die während der Näh-Abstinenz zugeschnittenen Dinge genäht, was vor allem Wintersachen für das Kind sind.

Die Zwergenmütze von Schnabelina finde ich so süß! Die rosa Äpfelchen mögen einigen vielleicht zu mädchenhaft erscheinen, aber sie stehen unserem Söhnchen sehr gut. 🙂 Die Videoanleitung für die Wendevariante ist super!

Wendemütze Stars and Stripes ;)
Wendemütze für mich aus Jersey
Größe 55 glaube ich, das ist etwas groß aber ok! Und man kann diese Mütze wunderbar unterm Fahrradhelm tragen, da sie dünn ist und auch Ohren und Wangen bedeckt.

Weil es so schnell geht und ich gern schnelle Erfolgserlebnisse habe, gab es noch mehr Mützen. Wendemützen von hier,

Wendemütze
Wendemütze aus Jersey für das Kind. Noch etwas groß, aber bestimmt auch im Frühling gut tragbar.

leicht modifiziert (kürzere „Ohrenwärmer“), eine für mich und eine für’s Kind, und eine Mütze mit Ohren und zwei verschiedenen Seiten aus der Ottobre 1/2012.

wpid-IMG_20140215_154826.jpg            Mütze mit Ohren

Durch die Resultate motiviert, habe ich mich dann auch an ein schwierigeres Projekt gewagt: eine Winterjacke aus Wollwalk mit Jersey gefüttert. Nichts Aufregendes, aber eben eine Winterjacke! Der Schnitt ist aus der Ottobre 4/2012 und eigentlich für eine Jacke (oder Sweat?) aus Jersey. Ich habe lange überlegt, ob ich einen Reißverschluss oder Druckknöpfe oder andere Knöpfe oder… anbringen soll und habe mich schließlich dafür entschieden, sie offen zu lassen. Zumindest in diesem „Winter“ wird das Kind draußen in der Trage sein – da bleibt die Jacke ohnehin offen – oder im Kinderwagen oder Fahrradanhänger liegen – wo es zusätzlich zugedeckt ist. Bis auf die Ärmel (irgendwas falsch zugeschnitten und deshalb etwas eng) ist die Jacke super geworden, wie ich finde!  Ein Stück Webband zum Aufhängen habe ich außen angebracht, damit es innen nicht am Hals kratzt.

Winterjacke
Winterjacke
Schnitt: Ottobre 4/2012
Stoff: Wollwalk mit Elastananteil, Jersey, Bündchen
Größe: 68

Winterjacke   

Ach, fast hätte ich’s vergessen, einen „Schal“ (oder ist das sowas, das man Halssocke nennt?) habe ich dem Kind auch noch genäht. Zum über-den-Kopf-ziehen aus Fleece und Jersey, damit der Nacken in der Trage warm bleibt. Er ist oft im Einsatz und wurde auch schon liebevoll eingespeichelt und angespuckt.

Schal

 

Was Schönes zum Schlafen

Da die ausgeliehenen Baby-Schlafanzüge in Größe 56 zu klein wurden und wir mit den gängigen Größen von Einteilern nicht gut klarkommen (großer Stoffwindelpo -> verhältnismäßig langer, dicker Rumpf und kurze Beine), habe ich im (schon im Dezember) Schlafbekleidung für’s Kind genäht.

Löwen-Schlafanzug
Löwen-Schlafanzug
Schnitt: Ottobre 6/2013
Größe: 68
Stoff usw: Interlock, Bündchen, Druckknöpfe Prym Jersey
Leider habe ich den ersten Druckknopf am linken Bein falsch herum dran genietet… Funktioniert trotzdem. 🙂

Die Schnittmuster sind beide aus der Ottobre 6/2013 und in Größe 68. Die war zwar im Dezember noch etwas groß, aber der Windelpo passt gut rein und die Beine sind auch nicht zu lang, da sie keine Füße haben und man sie durch die Bündchen gut „stauchen“ kann. Den Schlafsack habe ich um ca. 10 cm verlängert, so gibt’s mehr Platz zum wilden Strampeln.

Apfel-Schlafanzug
Apfel-Schlafanzug
Schnitt: Ottobre 6/2013
Größe: 68
Stoff: Jersey und Bündchen
Hier habe ich statt Druckknöpfen Kam Snaps verwendet, weil ich die Farbkombination schön fand. Man muss besonders an den Beinen aber aufpassen, das man beim Öffnen den Stoff nicht beschädigt.
Schlafsack
Schlafsack
Schnitt: Ottobre 6/2013
Größe: 68 (um ca 10 cm verlängert)
Stoff usw: innen angerauhter Sweat, Bündchen, unsichtbarer Reißverschluss (der bei mir jedoch nicht unsichtbar ist, ups), Druckknöpfe Prym Mini

Bei dem Schlafsack habe ich endlich mal daran gedacht, im Nacken eine Schlaufe aus Webband einzunähen, damit er problemlos aufgehängt werden kann. Sowas sollten meiner Meinung nach alle Kleidungsstücke haben! 🙂

Und der Reißverschluss ist zwar nicht unsichtbar, aber dafür, dass er mein allererster Reißverschluss war, doch recht gut geworden, finde ich!