Theaterpädagogische Gewaltprävention in der Schule

Immer wieder wird in den Medien von Gewalt an Schulen berichtet. Hierbei erstreckt sich die Spannbreite von Übergriffen unter Schülerinnen1 mit leichten Verletzungen bis hin zu Amokläufen mit vielen Todesopfern. Häufig werden solche Ereignisse in den Medien skandalisiert und ein gewisser Voyeurismus der Öffentlichkeit ist nicht immer auszuschließen (vgl. Schubarth 2013, 9f). Dennoch ist Gewalt an Schulen ein ernstzunehmendes Thema dem angemessen begegnet werden muss.

 

Ein Ansatz um dieser Gewalt zu begegnen scheinen Gewaltpräventionsworkshops zu sein. Sucht man bei Google nach „Gewaltprävention“ erhält man ca. 825.000 Ergebnisse. Unter den ersten dieser Ergebnisse finden sich viele Angebote für Schulen. Ich selbst arbeite seit ca. eineinhalb Jahren bei einem theaterpädagogischen Gewaltpräventionsworkshop mit. Dieser wird sowohl von Schülerinnen wie auch von Lehrerinnen als sehr positiv bewertet. Nun stellt sich mir aber die Frage, ist Theaterpädagogik das Richtige Medium für eine funktionierende Gewaltprävention beziehungsweise kann Theaterpädagogik, mit der Gewaltprävention betrieben wird, überhaupt als Theaterpädagogik bezeichnen werden.

Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann gerne meine Thesis dazu lesen. Diese habe ich im Rahmen meines Studiums verfasst und vielleicht kann ja die eine oder der andere etwas damit anfangen.