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Wildspitz Geldtaschen

Voller Bewunderung sah ich neulich ein selbstgenähtes, wunderschönes Portemonnaie bei einer Freundin. Natürlich wollte ich das sofort auch machen (und mir selbst beweisen, dass ich auch so kleine, genaue Dinge nähen kann). Ich bin keine Freundin großer Geldbörsen, da diese bei mir in die Hosen- oder Jackentasche passen müssen. Aber mir fielen sofort zwei liebe Menschen ein, denen ich mit so einem Teil eine Freude machen könnte. Und so sind diese beiden hier entstanden:Wlidspitz Jeans Wildspitz Cord

Das Schnittmuster „Wildspitz“ ist von hier und wirklich gut erklärt. Ich habe mich für die größere Standardversion entschieden, aber es gibt noch einige andere Möglichkeiten.

Wildspitz Jeans Wildspitz Jeans Wildspitz Jeans Wildspitz JeansDie Oberstoffe sind einmal eine alte Jeans und einmal Babycord, innen habe ich Baumwollstoffe vom Stoffmarkt verwendet.Wildspitz Cord Wildspitz Cord Wildspitz Cord

Auf Anraten oben genannter Freundin habe ich auch auf den Oberstoff Vlieseline gebügelt, damit er bei der Verwendung von Druckknöpfen oder Snaps nicht ausreißt.

Ich habe zwar länger gebraucht als die in der Anleitung angegebenen 2 Stunden, aber trotzdem weniger lange, als ich gedacht hatte. 🙂 Besonders gut fand ich, dass man nicht so viele Stoffstücke zuschneiden muss, weil die meisten Taschen durch Falten entstehen. Vielleicht nähe ich mir selbst auch bald noch eine kleine Version!

Nützliches Zubehör

Schon vor der Geburt vom Kind wollte ich mir eine Windeltasche nähen. Das wurde dann immer wieder verschoben und vergessen, bis mir vor einer Bahnreise wieder einfiel, wie praktisch so eine Tasche im Zug doch wäre. Mithilfe von Schnabelina habe ich dann dies zustande gebracht:

Windeltasche Windeltasche

Auf dem Foto ist sie mit Wegwerfwindeln gefüllt, es passen jedoch stattdessen auch zwei bis drei Stoffwindeln hinein. Besonders praktisch sind die Creme-Halterungen in der Mitte. Ich benutze zwar keine Creme, aber Nasentropfen und Engelwurzbalsam für das erkältete Kind passten wunderbar hinein.

Ebenfalls schon länger stand ein „Sabberschutz“ für unsere Tragehilfe. Wie wahrscheinlich die meisten Traglinge saugt, lutscht und nagt das Kind sehr gern an den Trägern, die schon ein bisschen unappetitlich aussehen. Aus einer alten wasserdichten Moltonunterlage, Stoffresten und Klettverschluss habe ich dies zustande gebracht:

Sabberschutz Sabberschutz

Sabberschutz
So sehen sie dann befestigt aus.
Bei Bedarf können die Dinger nun gewaschen werden, ohne dass die ganze Trage in die Waschmaschine muss. Gefällt mir sehr gut! 🙂

Im Taschenwahn

Ich habe meine erste Tasche genäht. Und dann noch eine und noch eine und noch eine… das macht Spaß!

Da ich eine Leinen-Einkaufstaschen-Nutzerin bin, habe ich mit der RatzFatzTasche von Farbenmix begonnen und festgestellt, dass man mit wenig Aufwand sehr schöne Einkaufstaschen nähen kann.

Meine erste Einkaufstasche     Meine erste Einkaufstasche

Mehr Einkaufstaschen   Mehr Einkaufstaschen

Als „Rahmung“ habe ich dunkelbraunen Cord gewählt und für Mittelteile,  Futter und Tragegriffe Reste verwertet, die ich noch von IKEA und einem Stoffmarkt-Stoff hatte. Durch die Webbänder kommt noch etwas Farbe dazu.

Nach drei RatzFatzTaschen habe ich mich dann an einen neuen Schnitt gewagt, die Tasche von Gretelies. Mit Einkräuseln und Knopfloch! Und es hat geklappt! Bei der Stoffwahl war ich nicht so kreativ, aber es ging ja auch erst einmal ums Ausprobieren.

Gretelies Tasche   Gretelies Tasche

Das waren sicherlich nicht die letzten Taschen! 🙂 Jetzt stehen allerdings erst einmal Sommersachen für das Kind auf dem Programm… bei dem Wetter! Juhu!